Fragen und Antworten

LEISTUNG

Technisch gesehen ist die Reichweite des Aaronia AARTOS DDS-Systems unbegrenzt. Im Allgemeinen entspricht die Reichweite der maximalen Entfernung zwischen dem Bediener und der Drohne (oder besser), ist aber immer von der Sendeleistung der beiden abhängig. Je nach Drohnentyp kann die Reichweite also leicht mehrere Kilometer/Meilen betragen (z.B. beträgt die typische Reichweite einer DJI Phantom 4 Drohne etwa 5 km).

Die Erkennung einer Drohne kann das System zwischen 10 μs und 500 ms in Anspruch nehmen, abhängig von mehreren Faktoren wie der Komplexität des AARTOS DDS, der Anzahl der verwendeten IsoLOG 3D-Antennenarrays etc. Optische, akustische und radargestützte Drohnenerkennungslösungen sind nicht in der Lage, diese Art der Frühwarnung durchzuführen.

Generell können Drohnen erkannt werden, sobald die Funkverbindung hergestellt ist (d.h. sowohl die Drohne als auch die Fernbedienung sind eingeschaltet). Die Paarung, der Aufbau der Funkverbindung, der Start und das Steigen dauern in der Regel zwischen 30 Sekunden und fünf Minuten, je nach Drohnenmodell (unsere Referenz ist das DJI Mavic PRO). Dies kann jedoch erheblich länger dauern, wenn der Bediener sich für eine vollständige Systemprüfung entscheidet.

Ja, der AARTOS DDS kann auch die Bewegungen des Drohnenpiloten erkennen und verfolgen.

Absolut, wenn zwei oder mehr Systeme verwendet werden, erfasst das DDS auch die Höhe. Einzelne Systeme zeigen nur den Azimut an.

Ja, und Sie benötigen nur zwei Systeme für genaue Entfernungsmessungen (die meisten anderen Drohnenerkennungssysteme benötigen mindestens drei). Für beste Ergebnisse verwenden wir jedoch drei Systeme.

Ja, das System kann mehrere Drohnen oder Drohnenschwärme auf einmal erkennen, unabhängig von Marke, Typ oder Richtung.

Der AARTOS DDS nutzt die Echtzeit-RF-Signalerkennung und eine Kombination aus intelligentem Pattern-Triggering und Neuronal Network Scanning.

Die IsoLOG 3D-Antenne des Systems deckt 360° ab. Sie kann auch an spezifische Bedürfnisse angepasst werden, z.B. nur 90° oder 180° (Kanten-) Abdeckung.

Eine genaue Erkennung ist sicherlich am besten in Sichtlinie, aber das System ist keineswegs darauf beschränkt. Der AARTOS DDS basiert auf HF-Signalen, und die Art der HF-Signale besteht darin, dass sie unabhängig von Hindernissen verfolgt werden können – das heißt, ob sie hinter Gebäuden oder Bäumen, im Wald oder in einer Menschenmenge entstehen, sie können erkannt und verfolgt werden. Mit anderen Worten: Wenn das Signal stark/leistungsstark genug ist, ist der Erfassungsbereich des Systems nahezu unbegrenzt.

Da das System mit einer unbegrenzten Anzahl von Sensoren ausgestattet werden kann, die ein Netzwerk von mehreren Sensoren bilden, die größere Bereiche abdecken, gibt es keine Einschränkungen in Bezug auf Flughöhe und Höhenwinkel. Alle Systeme können mit einer einzigen Überwachungszentrale verbunden werden, die jedem System Fernsteuerungsmöglichkeiten bietet. Jedes einzelne System deckt einen Radius von 360° ab, einschließlich des Luftraums über dem Sensor (d.h. 360° Domabdeckung).

Die AARTOS DDS X3, X5 und X7 bieten einen extrem schnellen Scan-and-Hop-Modus, der auf zwei verschiedene Arten funktioniert: Er kann entweder zwischen allen „typischen“ Drohnenfrequenzbereichen (z.B. 433 MHz / 915 MHz /2,4 GHz / 4,3 GHz / 5,8 GHz) springen oder einen kompletten Frequenzbereich (z.B. 100 MHz bis 6 GHz) durchsuchen. Darüber hinaus bietet der AARTOS DDS X9 eine Ultrabreitbandlösung, die alle „typischen“ Drohnenfrequenzbereiche in Echtzeit ohne Sprung abdeckt.

Ja, das AARTOS DDS kann in einen 24/7-Aufzeichnungsmodus geschaltet werden, d.h. solange der interne/externe Speicher (HDD/SSD) genügend Platz bietet, kann das System das gesamte Echtzeit-Spektrum lückenlos überwachen und aufzeichnen. Im Rahmen einer Strafverfolgung können diese Informationen auch als wertvolle Beweise verwendet werden.

Ja, das AARTOS DDS kann in einen Smart-Event-Aufnahmemodus geschaltet werden. Durch das Filtern und Löschen nutzloser Daten kann viel Speicherplatz im internen/externen Speicher (HDD/SSD) zur Verfügung gestellt werden.

Das AARTOS DDS ist ein völlig passives System, das keinerlei Strahlung abgibt. So könnte es in solchen Zusammenhängen problemlos und störungsfrei betrieben werden.

Ja, sehr leicht. Die Antenne kann mit jedem beliebigen Material, z.B. Tarnnetz, abgedeckt werden, sofern sie reflektionsfrei von RF (d.h. nichtmetallisch) ist – ein weiterer Vorteil des AARTOS DDS-Systems gegenüber optischen, akustischen und radarbasierten Drohnenerkennungssystemen. Auf einem Fahrzeug montiert, ist der AARTOS DDS kaum von einer herkömmlichen TV- oder Satellitenantenne zu unterscheiden.

Ja, der AARTOS DDS arbeitet rund um die Uhr, Tag und Nacht. Licht hat keinen Einfluss auf das System.

Nein, das AARTOS DDS ist absolut wetterfest und damit unempfindlich gegen Nebel, Regen, Schnee usw.

TRIGGER UND IDENTIFIKATION

Ja, unser System verwendet eine intelligente Musterklassifizierung, die es ermöglicht, genau zwischen diesen Signalen zu unterscheiden.

Wir verwenden eine ausgeklügelte Methode zur Aufzeichnung von Drohnen-Emissionsmustern. Diese Muster werden in unserer sogenannten Smart Trigger Pattern Database (oder STPD) gespeichert, einer Datenbank, die ständig gepflegt und erweitert wird (optionale Upgrades sind online über die Aaronia-Homepage verfügbar). Für den spezialisierten/professionellen Einsatz können Benutzer über die Teach-in-Funktion des Systems auch benutzerdefinierte Musteraufzeichnungen zu ihrer Datenbank hinzufügen.

Ja, das System ist anpassungsfähig: Mit der oben genannten Teach-In-Funktion können Sie dem AARTOS DDS beibringen, welche Drohnen freundlich sind. Nach der Aufzeichnung ist das System in der Lage, freundliche Drohnen von der tatsächlichen Bedrohung zu unterscheiden.

Auf keinen Fall. Der AARTOS DDS wurde entwickelt, um zwischen all diesen Objekten zu unterscheiden und so die Möglichkeit von Fehlalarmen zu vermeiden.

Im Allgemeinen erkennt der AARTOS DDS sowohl die Drohne als auch ihren Bediener. Die Menge und Genauigkeit der Informationen hängt jedoch von der Anzahl der verwendeten Systeme / Antennen ab. Ein einziger AARTOS DDS kann die Richtung angeben, aus der das Signal stammt; die Genauigkeit hängt von der Art des verwendeten IsoLOG ab, bietet aber mit der Standard-Antenne IsoLOG 3D 160 in jedem Fall bis zu 22,5° Sektorgenauigkeit. Die Genauigkeit in der Praxis ist jedoch viel höher, da die Software leicht zwischen den Sektoren interpolieren kann.

Die Anzahl der IsoLOG-Antennen bestimmt auch die Genauigkeit – sobald mehrere Antennen betrieben werden, ermöglicht die Signaltriangulation dem Benutzer, die genaue Position (und nicht nur die Richtung) der Drohne und / oder ihres Bedieners zu bestimmen.

Ja, das System kann mehrere Drohnen oder Drohnenschwärme auf einmal erkennen, unabhängig von Marke, Typ oder Richtung.

LÖSUNGEN FÜR ABWEHRMAßNAHMEN

Ja, wir bieten verschiedene sogenannte Countermeasure Solutions (CMS) Jammer an, um die Drohne sozusagen „fernzuhalten“: Sowohl stationäre als auch mobile Lösungen, wie unser Rucksack-Jamming-System und Sector Jammers.

Ja, die stationären CMS sind nahtlos in das AARTOS DDS-System integriert.

Das mobile Rucksack-CMS ist vollständig manuell und daher nicht separat integriert/verfügbar.

Nach der korrekten Einrichtung ist ein Bediener nicht mehr erforderlich. Die Abwehrmaßnahmenlösungen/CMS können manuell gesteuert, voll- oder halbautomatisch betrieben werden – speziell auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten.

Es dauert ca. 2-3 Sekunden, um das Steuersignal und die Videoverbindung zu blockieren, sobald eine Drohne erkannt wurde. Dies gilt sowohl für die stationäre als auch für die mobile CMS-Version.

Das stationäre CMS hat eine Reichweite von bis zu 12 km (oder 7,45 Meilen), je nach Modell. Das mobile CMS hat eine Abschaltreichweite von 2,5 km (oder 1,55 Meilen), während es die Zielsysteme weiter entfernt noch blockiert.

INSTALLATION UND INFRASTRUKTUR

Die Anforderungen sind abhängig vom Systemmodell: Unsere tragbaren Systeme verfügen zum einen über eine unabhängige Batterieversorgung. Andere Systeme benötigen zumindest einen Stromanschluss, während Systeme, die auf mehreren entfernten Einheiten basieren, Ethernet-Kabelverbindungen und eine Stromversorgung benötigen.

Unsere mobile Manpack-Version, der AARTOS DDS X3, ist nach knapp 30 Sekunden einsatzbereit. Die größeren Systeme – X5, X7 und X9 – benötigen etwa 3 bis 5 Minuten für die komplette Einrichtung eines einzelnen Systems durch eine geschulte Mannschaft von zwei Personen.

Software-Upgrades (z.B. für die Drohnendatenbank, neue Softwarefunktionen und Geräte-Firmware) dauern in der Regel etwa 10 bis 20 Minuten. Bisher sind keine weiteren erforderlichen Ausfallzeiten bekannt.

Überhaupt nicht. Nach Abschluss der Erstinbetriebnahme arbeitet das System vollautomatisch.

Ja, das AARTOS DDS-System beinhaltet eine Anwendungsprogrammierschnittstelle (oder API), die es dem Benutzer ermöglicht, es in bestehende Überwachungssysteme zu implementieren.

Die für den vollständigen Betrieb des AARTOS DDS erforderliche Schulung kann innerhalb weniger Tage in unserer Zentrale in Deutschland durchgeführt werden. Bitte kontaktieren Sie [email protected] für weitere Informationen zu unseren Schulungen.

Die Antenne sollte in einer Höhe von mindestens 3 m über dem Boden installiert werden. Die allgemeine Faustregel lautet: Je höher die Antenne, desto besser die Ergebnisse.

Ja, ein Standard-Blitzableiter kann installiert werden und hat keinen Einfluss auf die Leistung des AARTOS DDS.

Was die mobile Montage betrifft, ist der AARTOS DDS sehr flexibel und langlebig. Es kann in Fahrzeugen wie PKW, LKW oder Transporter und sogar auf Booten installiert werden – alle Teile der IsoLOG 3D-Antenne sind dank ihrer IP65-Zertifizierung salzwasserbeständig sowie wetter- und spritzwassergeschützt. Küsten- und Meeresumgebungen stellen daher keine Einschränkung der Systemleistung dar.

Nein, der AARTOS DDS sendet keine Strahlung aus, die solche Vorgänge stören könnte.

Die IsoLOG 3D-Antenne bietet einen nutzbaren Temperaturbereich von -40° bis +80°C. Unser Echtzeit-Spektrumanalysator (XFR V5 PRO) bietet einen nutzbaren Temperaturbereich von -20° bis +60°C.

VERTRIEB, SERVICE, DEMONSTRATIONEN

Bei der Drohnenerkennung wird der Begriff „Zielgruppe“ zweideutig – Drohnen können eine potenzielle Bedrohung für kommerzielle, öffentliche und private Zwecke darstellen. Unser Drohnenerkennungssystem kann daher für eine Vielzahl von Benutzergruppen von Vorteil sein: Unternehmen aus der Automobil- und Chemieindustrie, kritische Infrastruktur wie Kernkraftwerke, Gefängnisse, Regierungen, aber auch Betreiber von Flughäfen und Stadien. Militärische Niederlassungen und Sicherheitsfirmen profitieren von der Drohnenerkennung auf ähnlichem Niveau, ebenso wie Privatpersonen, die ihre Häuser und Liegenschaften schützen wollen.

Das AARTOS DDS wird kontinuierlich weiterentwickelt und ständig auf dem neuesten Stand gehalten. Darüber hinaus bieten wir Service Level Agreements (SLAs) an, die regelmäßige Updates und Wartungen der Smart Trigger Pattern Database, der DDS-Software, der Firmware für unsere Analysatoren und sogar der Hardware der IsoLOG 3D-Antenne selbst beinhalten.

Für das AARTOS DDS-System bieten wir Support für mindestens 10 Jahre.

Wir stellen das AARTOS DDS auf verschiedenen internationalen Messen und Kongressen aus und arbeiten mit Partnern auf der ganzen Welt zusammen. Sollten Sie weitere Fragen zu einer Demonstration haben, kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected].

Das AARTOS Drohnenerkennungssystem wird in Deutschland entwickelt und hergestellt und entspricht damit höchsten Qualitätsstandards.

Die typische Lieferzeit für ein einzelnes AARTOS DDS beträgt ca. 2 – 4 Wochen, abhängig von der Komplexität der endgültigen Konfiguration.

Für alle Informationen rund um das AARTOS DDS und seine Preisgestaltung stehen wir Ihnen gerne unter [email protected] zur Verfügung.

In den meisten Fällen hat das AARTOS DDS keine Einschränkungen beim Export oder Import.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected].